Trauzeuge Rede Vorlage

Zu den schwierigsten Aufgaben eines Trauzeugen oder einer Trauzeugin gehört sicherlich das Halten einer Hochzeitsrede. Diese darf nicht zu lang, nicht zu kurz, nicht zu persönlich, aber auch nicht zu unpersönlich, nicht zu lustig aber auch nicht zu langweilig sein..usw. Man sieht schon an diesen paar Attributen, dass es tatsächlich nicht so einfach ist die richtige Trauzeugen Rede zu halten. Zudem normalerweise auch noch der Faktor Nervösität ins Spiel kommt. Denn wer hält schon regelmäßige Vorträge vor wenigstens 50 Leuten? Nun denn wir haben mal einen kleine Trauzeuge Rede Muster Vorlage vorbereitet – aber denkt dran – diese darf höchstens als Vorlage dienen und muss dringend noch individualisiert werden.

Liebe Klara, lieber Günther und liebe Hochzeitsgäste!

Eigentlich habe ich zu eurem besonderen Tag mir etwas ganz besonderes ausgedacht und einstudiert. Und nun stehe ich vor euch und es will mir nicht mehr einfallen. Besser gesagt, das, was ich einstudiert habe passt überhaupt nicht zu so einem wunderbaren Moment, den ich mit euch teilen darf. Somit wird das was ich nun euch zu sagen habe, frei -spontan aus meinem Herzen heraus kommen. Keine Bange! Ich gebe mir Mühe!
Wir alle mal dürfen glücklich darüber sein, gemeinsam mit dir Klara und dir Günther hier sein zu dürfen und euch bei einem eurer wichtigsten Tage des Lebens zu begleiten. Und vor allem eure Trauzeugin sein zu dürfen hat nicht nur Tränen in meine Augen geschossen, nein ich habe mich von Herzen darüber gefreut hier vorne mit euch stehen zu dürfen. Obwohl ein Stuhl mir gleich vom vielen Stehen ganz bestimmt fehlen wird. Spaß beiseite.
Es heißt, dass Hochzeiten nicht mehr oft stattfinden. Scheidungen statistisch gesehen immer mehr steigen. Aber euch zweien sieht man das Glück im Gesicht geschrieben. Keine Angst und kein Zweifel. Außer Klaras Sorge, ob die Frisur auch noch hält. Nein, im Ernst. Ihr habt viel zusammen erlebt und einige schwierige Momente durchgestanden. Günther durfte Klaras Einkaufstaschen schleppen während sie schon die nächsten Schnäpchen im Auge hatte. Doch du Günther, hast dich nie beschwert! Dennoch sind auch schon einige Male die Fetzen geflogen und Freunde durften euch die Tränen abwischen und auf die Schulter Klopfen. Versöhnung und Streiterei gehören zum Eheleben. Und wie wir sehen, habt ihr das mit Bravour vor dem Eheleben gemeistert. Jetzt fehlt nur noch ein “Ja” und dann ist es soweit, dass wir mit dem Brautpaar dick feiern gehen können! Also macht schnell und trödelt ja nicht! Damit könnt ihr euch in eurem neuen Lebensabschnitt auf die Nerven fallen! Zum Abschluss möchte ich euch noch ein Gedicht vorlesen:

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Liebe Klara, lieber Günther,
ich und ich denke Mal auch alle anderen wünschen euch alles alles Gute für eure Zukunft. Auf dass ihr gemeinsam alt und glücklich durch euer Leben schreiten werdet!

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